Miscellanea Lusatica
Miscellanea LusaticaL I 208; Akc. 1948/461

Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs bestanden im damals preußischen Görlitz zwei Bibliotheken mit herausragendem Bestand an Handschriften, Inkunabeln und Drucken: die Bibliothek der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften sowie die Milichsche Stadt- und Gymnasialbibliothek. Die wertvollen Bestände (insgesamt 160.000 Bände) wurden nach 1942 aus Gründen des Luftschutzes zumeist in Schlösser östlich der Neiße ausgelagert. Nach 1945 gelangten diese Bestände an die Universitätsbibliothek Breslau (Biblioteka Uniwersytecka we Wrocławiu), wo sie seitdem aufbewahrt sowie katalogisiert und zugänglich gemacht wurden.
Als gemeinsames Projekt der Universitätsbibliothek Breslau, der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften Görlitz und der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden werden größere Teile der vor allem die Geschichte der Oberlausitz betreffenden Handschriften und Drucke digitalisiert und auf den Seiten der Universitätsbibliothek Breslau und der SLUB Dresden präsentiert.

Die Werke dieser Sammlung wurden als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Die elektronische Version dieser Werke wird somit jeweils unter der Public Domain Mark 1.0 veröffentlicht.

Keine Treffer.