Bestände der Geographischen Zentralbibliothek (Leibniz-Institut für Länderkunde)

Das heutige Leibniz-Institut für Länderkunde geht auf ein länderkundliches Museum zurück, das 1896 auf Initiative des sächsischen Geologen Alphons Stübel in Leipzig eröffnet wurde. Aus der ursprünglich kleinen Museumsbibliothek entwickelte sich nach 1945 eine geographische wissenschaftliche Fachbibliothek, die innerhalb der DDR zentrale Funktionen wahrnahm. Im Laufe der Jahrzehnte ist die Geographische Zentralbibliothek zu einer der größten Spezialbibliotheken für geographische und verwandte Literatur in Deutschland geworden.
Die digitalisierten Werke stammen fast ausschließlich aus dem 19. Jahrhundert. Es handelt sich dabei vor allem um Bücher über Forschungsreisen und aus dem Zeitalter des Kolonialismus. Unter den überlieferten Provenienzen gilt es drei hervorzuheben:
Vom Museumsgründer Alphons Stübel stammen viele Bücher, die er während eines mehrjährigen Forschungsaufenthalts in Südamerika 1868–1877 gekauft hatte.
Die 1861 gegründete Gesellschaft für Geographie zu Leipzig unterhielt einen weltweiten Schriftentausch mit anderen geographischen Vereinen. Ihre Bibliothek wurde nach 1945 mit der Bibliothek des Museums für Länderkunde vereinigt.
Vor einigen Jahren wurde die Gelehrtenbibliothek Hanno Beck übernommen, in der sich auch zahlreiche Bücher aus dem 19. Jahrhundert befinden.

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